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verschiedene Fastenhelfer bzw. Massagebürsten für Bürstenmassagen von oben fotografiert
Fasten ist uralt, einfacher als Du denkst und das Beste, was Deinem Körper passieren kann.

Hier findest Du Antworten zu den häufigsten Fragen rund um Fasten und den FASTENSEELEN-Angeboten. Und wenn noch Fragen offenbleiben, freue ich mich auf Deine Nachricht.

  • Fasten ist ein natürlicher Stoffwechselmechanismus, der in jedem von uns evolutionsbiologisch fest verankert ist. Die Fähigkeit zu fasten haben alle Menschen als Überlebensstrategie von ihren Vorfahren geerbt. Heute wissen wir, dass der temporäre Verzicht auf feste Nahrung zu den wichtigsten, natürlichen Methoden der Gesundheitsprävention gehört und nachweislich antientzündlich und schmerzlindernd wirken kann.

    Fasten nach Buchinger bedeutet, dass der Körper für eine bestimmte Zeit auf feste Nahrung verzichtet und sich in einen Zustand der Regeneration und inneren Reinigung versetzt. Dabei passiert Folgendes:

    • dein Stoffwechsel stellt auf Fettverbrennung um, ohne Druck und Diätstress

    • die nach Nahrungsverzicht einsetzende Autophagie aktiviert die Zellerneuerung im ganzen Körper und Schmerzen sowie stille Entzündungen können sich reduzieren

    • deine Verdauung kommt zur Ruhe, deine Darmflora kann sich regenerieren und dein Immunsystem wird gestärkt;

    • Bluthochdruck kann gesenkt werden und deine Blutwerte, insbesondere Blutzucker und Cholesterin, können sich in Abhängigkeit der Fastendauer durch den sinkenden Insulinspiegel verbessern. Auch eine beginnende nicht-alkoholische Fettleber kann sich beim Fasten wieder erholen;

    • dein Selbstvertrauen und deine Selbstwirksamkeit werden durch den Fastenerfolg gestärkt. Du nimmst Dich wieder intensiver wahr und lernst echte Bedürfnisse von Gewohnheiten zu unterscheiden.

     

    FASTENSEELE steht für ein qualitativ hochwertiges Rundum-Sorglos-Paket, damit Du mit einem sicheren Gefühl in eine entspannte Fastenwoche starten kannst. WOHLFÜHLEN in einer persönlichen und vertrauensvollen Atmosphäre wird bei uns ganz großgeschrieben, so dass Du das Fasten als ein Geschenk an Dich selbst kennen- und schätzen lernen kannst.

  • Der Begriff „Heilfasten“ wird im allgemeinen Sprachgebrauch häufig als Sammelbezeichnung für verschiedene Fastenformen verwendet. Dazu zählt insbesondere auch das Fasten nach Buchinger. Bei unserem Angebot handelt es sich um ein begleitetes Kurzzeitfasten nach der Methode Buchinger, einem Fastenprogramm für Gesunde. Vom Heilfasten spricht man insbesondere dann, wenn man länger als zwei Wochen unter ärztlicher Anleitung in Fastenkliniken fastet, um eine Verbesserung bei bestimmten chronischen Erkrankungen zu erreichen.

  • Fasten nach Buchinger ist für körperlich und psychisch gesunde Erwachsene grundsätzlich ohne Einschränkungen möglich, denn das „Fastenprogramm“ ist bereits Teil unseres täglichen Daseins aufgrund von Schlaf- und Wachphasen. Daher stellt sich die Frage nach den Kontraindikationen – wer sollte nicht fasten bzw. nur unter ärztlicher Aufsicht?

    Fasten ist nicht für jede Person geeignet. Daher ist eine gewissenhafte Anamnese vor Fastenbeginn notwendig. Folgende Personengruppen sollten nicht oder nur nach ausdrücklicher ärztlicher Rücksprache bzw. unter ärztlicher Begleitung fasten:

    • Schwangere und Stillende

    • Kinder und Jugendliche im Wachstum

    • Stark untergewichtige Personen (BMI <18) und stark übergewichtige Personen (BMI >45)

    • Menschen, die regelmäßig stark wirksame Medikamente einnehmen, die eine konstante Nahrungszufuhr erfordern

    • Dialyse- und Krebspatienten

    • Menschen mit schweren chronischen Erkrankungen, z. B. fortgeschrittene Leber-, Nieren- oder Herz- und Kreislauferkrankungen

    • Personen mit insulinpflichtigem Diabetes bzw. instabil eingestelltem Diabetes bei Diabetes Typ2, Menschen mit Diabetes Typ 1 sollten grundsätzlich nicht fasten

    • Menschen mit akuter Gastritis oder chronischen Darmerkrankungen sowie akute Hämorrhoiden

    • Menschen mit Stoffwechselerkrankungen, z.B. Gicht oder Schilddrüsenüberfunktion

    • Menschen mit akuten Infekten, schweren körperlichen Erschöpfungszuständen oder frischen Operationen

    • Personen mit neurologischen Erkrankungen und psychischer Instabilität, z.B. Epilepsie, Depressionen, Burn-Out, Demenz, Essstörungen, Alkohol- und Drogenabhängigkeit

     

    Du bist unsicher? Dann melde Dich bei uns vor Deiner Anmeldung. Bei bestehenden Vorerkrankungen oder Unsicherheiten sollte zudem eine ärztliche Abklärung vor Beginn einer Fastenwoche selbstverständlich sein.

  • Grundsätzlich ist es möglich, während des Fastens zu arbeiten. Viele Menschen erleben nach den ersten Tagen sogar eine Phase guter Klarheit und Konzentration.

    Wichtig ist jedoch, deine Belastung realistisch einzuschätzen. In den ersten Fastentagen kann der Körper mit Müdigkeit, Kreislaufveränderungen oder leichter Reizbarkeit reagieren. Deshalb ist es hilfreich, Termine zu entzerren, Stress zu reduzieren und ausreichend Pausen einzuplanen.

    Wenn dein Berufsalltag sehr fordernd oder körperlich anstrengend ist, kann es sinnvoll sein, die Fastenwoche bewusst in eine ruhigere Zeit zu legen oder Urlaub zu nehmen. Fasten ist eine Phase der Regeneration – je mehr Raum du dir dafür gibst, desto nachhaltiger wirkt die Erfahrung.

  • Die meisten Menschen nehmen zwischen 3-5 Kilo pro Fastenwoche ab – manche auch deutlich mehr in Abhängigkeit des Ausgangsgewichts. Allerdings verliert der Körper anfänglich auch viel Wasser und stellt meist erst ab dem 3. Fastentag auf Fettverbrennung um.

    Bei Männern ist der Gewichtsverlust meist höher als bei Frauen. Bezogen auf die Fettverbrennung kalkuliert man bei Männern mit durchschnittlich 2,5 Kilo und bei Frauen 1,8 Kilo Fettgewebe pro Woche.

    Wenn die Waage nach einer Fastenwoche weniger als insgesamt 2 Kilo Gewichtsverlust anzeigt, dann könnte eine noch nicht bekannte Stoffwechselstörung, wie z.B. Schilddrüsenunterfunktion, der Grund sein.

  • Eine bewusste Vorbereitung erleichtert dir den Einstieg. Stimme dich innerlich auf die Fastenzeit ein und reduziere weitestgehend Stress und Verpflichtungen.

    Beginne einige Tage vorher, deine Ernährung zu vereinfachen: weniger Fett, Zucker, Salz, Fleisch und Weißmehl. Wähle leichte Mahlzeiten wie z.B. Suppen oder Gemüsegerichte und trinke ausreichend Wasser. Kaffee sowie schwarzen oder grünen Tee solltest du schrittweise reduzieren – idealerweise einige Tage vor Beginn der Fastenwoche ganz darauf verzichten.

    So gelingt dir der Übergang in die Fastenwoche deutlich sanfter.

  • Mögliche und typische Begleiterscheinungen beim Fasten sind z.B. anfängliche Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme, Frieren, Mundgeruch sowie Schlafstörungen und Darmgrummeln. Das ist nicht schlimm, sondern beweist, dass Dein Stoffwechsel einen Veränderungsprozess in Gang gesetzt hat.

    Durch die bewusste Akzeptanz dieser vorübergehenden Beschwerden, fällt Dir der Umgang damit leichter und zum Glück gibt es viele kleine Fastenhelfer und Fastenroutinen, die Dir helfen werden, die ersten Tage der Umstellung angenehmer zu machen. Zu Beginn Deiner Fastenwoche werden wir alle möglichen Maßnahmen, z.B. der Teelöffel Honig auf Zitronenschnitze mit Kräutersalz, der Leberwickel zum Mittagsschlaf, Bürstenmassage und Basensalzbäder, Kneipp-Anwendungen, und natürlich der Einlauf oder die therapeutische Dickdarmspülung (Colon Hydro) als sinnvolle Fastenhelfer besprechen.

    Entscheidend ist, dass Du entspannt bleibst und eine positive Haltung zu Dir spürst und nur die Fastenhelfer in Deine Woche integrierst, die Dir gut tun.

  • Viele Menschen verbinden Fasten zunächst mit dem Gefühl von Hunger. Erfahrungsgemäß zeigt sich jedoch ein anderes Bild. In den ersten ein bis zwei Tagen kann noch ein gewisser Appetit auftreten. Das hängt damit zusammen, dass der Verdauungstrakt sich erst vollständig entleeren muss. Ist dieser Prozess abgeschlossen, reduziert der Körper seine Verdauungsaktivität deutlich. In dieser Phase berichten die meisten Fastenden, dass das typische Hungergefühl nachlässt oder ganz verschwindet.

    Damit dieser Übergang gut gelingt, gehört die Darmentleerung zu einem klassischen Bestandteil des Fastens. Sie unterstützt den Körper dabei, von der äußeren Nahrungszufuhr auf innere Stoffwechselprozesse umzustellen.

  • Die Darmentleerung ist ein fester Bestandteil klassischer Fastenmethoden wie dem Buchinger-Fasten oder dem Basenfasten. Sie schafft die Voraussetzung dafür, dass der Verdauungstrakt vollständig entlastet wird und sich der Stoffwechsel umstellen kann. Verbleibende Nahrungsreste würden den Prozess unnötig belasten und könnten aufgrund fehlender Darmperistaltik anfangen zu faulen und zu gären.

    Zu Beginn der Fastenwoche erfolgt die Entleerung in der Regel mit Glaubersalz. Während der weiteren Tage kann sie bei Bedarf durch einen Einlauf unterstützt werden.

    Die Erfahrung zeigt: Was anfangs Überwindung kostet, wird rückblickend meist als unkompliziert und vor allem als Erleichterung wahrgenommen, weil ein leerer Darm den Hunger dämpft.

  • Sanfte Bewegungseinheiten und moderates Wandern unterstützen deinen Körper während der Fastenzeit auf mehreren Ebenen. Bewegung bringt den Kreislauf in Schwung, fördert die Durchblutung und hilft deinem Stoffwechsel, aktiv zu bleiben.

    Gleichzeitig setzt du mit moderater Bewegung ein wichtiges Signal gegen Muskelabbau. Wenn du dich regelmäßig – aber ohne Leistungsdruck – bewegst, unterstützt du den Erhalt deiner Muskulatur. Spaziergänge, leichtes Yoga oder achtsame Kräftigungsübungen sind dafür vollkommen ausreichend.

    Wichtig ist: Es geht nicht um Training oder Höchstleistung, sondern um bewusste, wohltuende Aktivität. Höre auf deinen Körper und bewege dich so, wie es dir während des Fastens gut tut.

  • Während einer klassischen Fastenwoche wird in der Regel auf Kaffee verzichtet. Koffein regt den Stoffwechsel und das Nervensystem an – genau das, was wir im Fasten bewusst beruhigen und regulieren möchten.

    Zudem kann Kaffee die Magenschleimhaut reizen und Hungergefühle verstärken. Wer regelmäßig Kaffee trinkt, sollte den Konsum daher bereits einige Tage vor Beginn schrittweise reduzieren, um mögliche Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen zu vermeiden.

    Im Mittelpunkt der Fastenzeit stehen Wasser, Kräutertee und – je nach Fastenmethode – klare Brühen oder Säfte. Der bewusste Verzicht auf Kaffee unterstützt den Körper dabei, in einen ruhigen, stabilen Fastenmodus zu finden.

  • Fasten in Gemeinschaft ist bereichernd und motivierend und bringt Spaß für jung und alt. Bei uns dürfen alle ab 18 Jahren fasten, solange sie sich gesund fühlen und keine Kontraindikationen haben. Die Mehrheit der Teilnehmenden ist zwischen 30 und 60 Jahren alt. Die Gruppengrößen liegen in der Regel bei 10 bis 15 Teilnehmenden.

  • Nach Deiner Anmeldung bei FASTENSEELE erhältst Du eine Packliste für das Format Fastenurlaub und eine Einkaufsliste sowie Rezeptideen für das Format Ambulant Fasten.

  • Unser komplettes Programm ist freiwillig und jeder nimmt an dem Programmpunkt teil, der ihm gut tut. Grundsätzlich bringt moderate Bewegung, wie beim Wandern, den Kreislauf in Schwung, fördert die Durchblutung, unterstützt den Erhalt der Muskulatur und hilft deinem Stoffwechsel, aktiv zu bleiben. Wanderungen können auch immer individuell abgekürzt werden.

  • Nach Deiner Anmeldung bei FASTENSEELE erhältst Du eine Anfahrt Beschreibung mit PKW und öffentlichen Verkehrsmitteln abgestimmt auf das Format, das Du gebucht hast. Im Format Fastenurlaub steht für jeden Hotelgast ein kostenloser PKW-Stellplatz zur Verfügung. Auch für unsere Treffpunkte in der Ambulanten Fastenwoche sind kostenfreie Parkplätze ausreichend vorhanden.

Du hast noch eine andere Frage? 

Dann freue ich mich auf deine Nachricht!

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